Forella Luick

Lebensfreude trotz belastender Ereignisse – ist das möglich?

„Wie werde ich glücklich?“

Kommt dir die Frage bekannt vor? Du hast dir vielleicht schon in den verschiedensten Lebenssituationen diese Frage gestellt und damit bist du in bester Gesellschaft. Denn auch schon Aristoteles (384–322 v. Chr.) hat sich vor über 2000 Jahren mit diesem Thema auseinandergesetzt – ein Menschheitsthema sozusagen.

Doch was ist Glück überhaupt?

Kurz und knackig könnte man sagen: Glück ist, wenn wir in der Gegenwart – sprich im HIER und JETZT – bewusst positive Gefühle erleben. Na toll denkst du dir jetzt vielleicht, „Da war oder ist aber „Dieses oder Jenes“ in meinem Leben passiert und deshalb kann ich nicht glücklich und froh sein“

Eine gute Nachricht an Dich!

Aus der Hirnforschung wissen wir, dass unsere Erinnerungen keine tatsächliche unumstößliche Abbildung von Ereignissen aus der Vergangenheit sind, sondern unsere eigene, persönliche Konstruktion! Das heißt jetzt nicht, dass wir unsere vergangenen Erlebnisse bewusst nachkonstruieren, wir machen dies unbewusst. Jedoch bedeutet es, dass wir unser Erleben im Hier und Jetzt – durch Perspektivenwechsel – für uns positiv beeinflussen können

Interessant wie unser Gehirn funktioniert und wie mächtig wir sind!

Fakt ist, dass wir, indem wir den verschiedensten Erlebnissen in unserem Leben Aufmerksamkeit schenken und diese positiv oder negativ bewerten, unser eigenes Glück, unsere Lebensfreude in der Gegenwart gestalten.

Versuchs mal!

Wir können belastende Erlebnisse und deren Auswirkungen, wie negative Gedanken und Emotionen, in Frage stellen und dadurch unsere Sichtweise dazu verändern! Nichts ist per se – von sich heraus – schlecht oder gut.

Es sind unsere eigenen Bewertungen die bestimmte Situationen als schlecht oder gut erscheinen lassen! UND es liegt an uns diese – bei Bedarf – zu verändern!
Negative Emotionen wie zum Beispiel sich Sorgen machen, grantig oder traurig sein, kommen NUR durch unser Denken zustande!

Stell mal deine negativen Gedanken in Frage! Stimmt das was du denkst?

  • Setze oder lege dich bequem hin, du kannst auch deine Augen schließen
  • Denke jetzt an ein konkretes – für dich belastendes – Ereignis.
  • Nun beobachte deine Gedanken dazu, was denkst du darüber?
Stelle dir nun die Fragen: Stimmt das was ich darüber denke? Kann ich mir da ganz sicher sein, was ich darüber denke?
  • Nimm bewusst wahr, was deine Gedanken und deren Gefühle in deinem Körper auslösen
  • Und nimm jetzt genau die gleiche Situation und stelle dir vor du könntest diese negativen Gedanken NICHT denken
    Wie geht es dir damit?
    Wie fühlt sich das dann an?
  • Stelle und beantworte dir nun diese Frage:
    Wenn es im Entferntesten auch nur eine klitzekleine Möglichkeit gäbe, etwas Positives an dem Ereignis zu erkennen, was könnte das denn sein?
  • Lass die Antwort aus deinen Tiefen auftauchen – nimm dir deine Zeit dafür
  • Wie fühlt es sich jetzt an, wenn du dieses gleiche Ereignis zusätzlich mit dem positiven Blickwinkel betrachtest?

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